Gut-Rasiert-Forum

Das Werkzeug => Das Messer => Messer allgemein => Thema gestartet von: srge01 am 22. Februar 2009, 19:28:35

Titel: Messer als Krankheitsüberträger
Beitrag von: srge01 am 22. Februar 2009, 19:28:35
hi leute,
weiss jemand,wie warscheinlich es ist,sich mit was auch immer anzustecken,wenn man ein messer benutzt,ohne es zu desinfizieren?
der schlimmstfall wäre warscheinlich hiv,jedoch ist es laut meines wissenstands nur möglich ein messer im sterilisator wirklich keim und bakterienfrei zu machen,was aber wohl keiner machen wird,da die temperaturen kurz unter 100 grad liegen und das kein horn,kunststoff oder holz heft mitmacht..
reicht sagrotan aus der flasche?
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: Micki am 22. Februar 2009, 19:31:52
habe mein Messer noch nie Desinfiziert. Ich spüle es nach dem Rasieren nur mit lauwarmen Wasser ab. Ich hatte auch noch nie Probleme nach Schnitten das die Wunde sich entzündet hat. Kann mir natürlich Vorstellen das ein leicht angerostetes und schmutzigens Messer nicht so gesund ist.

Gruß Micki
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: Celli am 22. Februar 2009, 19:40:52
imho braucht man ein messer, welches man nur selbst benutzt und sauber hält auch nicht desinfizieren.
das wird nur notwendig, wenn andere personen es verwenden.
bei rostbildung oder verschmutzung ist natürlich eine "grundreinigung" dringend geboten !!
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: fenriswolf am 22. Februar 2009, 19:41:55
Wenn dir vor einer gebrauchten "Neuerwerbung" graust, empfehle ich dir die Behandlung mit Oktenisept. Ist mild und wirksam.  :P



Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: urza am 22. Februar 2009, 19:44:11
Zitat von: srge01 am 22. Februar 2009, 19:28:35
der schlimmstfall wäre warscheinlich hiv

HIV erreger koennen nur sehr kurz ohne warmen Wirt ueberleben. glaube halbe stunde oder so. Also wenn sich ein Hiv Infizierter sich derbe am messer schneidet und ich es gleich danach ohne sauber machen benutze und mich auch derbe schneide habe ich eine ~10% changse mich anzustecken.

Bei anderen Krankheiten wo die Erreger etwas resistenter sind, kann das schon anderst aussehen.
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: Frank83 am 22. Februar 2009, 19:45:36
Ich benutze immer Sterilium für solche Zwecke.
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: srge01 am 22. Februar 2009, 19:47:25
Zitat von: urza am 22. Februar 2009, 19:44:11
Zitat von: srge01 am 22. Februar 2009, 19:28:35
der schlimmstfall wäre warscheinlich hiv

HIV erreger koennen nur sehr kurz ohne warmen Wirt ueberleben. glaube halbe stunde oder so. Also wenn sich ein Hiv Infizierter sich derbe am messer schneidet und ich es gleich danach ohne sauber machen benutze und mich auch derbe schneide habe ich eine ~10% changse mich anzustecken.

Bei anderen Krankheiten wo die Erreger etwas resistenter sind, kann das schon anderst aussehen.

das wusste ich auch noch nicht..
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: Behrendt am 22. Februar 2009, 21:19:37
Hallo,

Bei HIV ist die Gefahr sich anzustecken gleich null. Wenn man von anderen patogenen Keimen ausgeht, ist es
abhänig um welches Bakterium oder Virus es sich handelt. Es gibt aerobe und anaerobe, also solche die im Feuchten
oder im Trocken ihren Lebensbereich haben.
Da unsere Messer, weder dem einen noch dem anderen Lebensbereich auf Dauer bieten können, sollten wir uns hier
keine Gedanken machen.
Anders sieht es bei den Pilzen aus, da würde ich eine gewisse Vorsicht für angebracht halten. Hier würde aber abkochen oder desinfizieren genügen. Bitte die Einwirkzeit beachten. Am einfachsten ist Alkohol 70-80%.

Robert
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: urza am 22. Februar 2009, 21:27:30
Zitat von: Behrendt am 22. Februar 2009, 21:19:37
Hier würde aber abkochen oder desinfizieren genügen.
Viele haben angst vor 100°C an der Klinge weil es die haerte zerstoeren koennte, so sagt man. Was dran ist weis ich aber nicht.
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: srge01 am 22. Februar 2009, 21:30:35
Zitat von: urza am 22. Februar 2009, 21:27:30
Zitat von: Behrendt am 22. Februar 2009, 21:19:37
Hier würde aber abkochen oder desinfizieren genügen.
Viele haben angst vor 100°C an der Klinge weil es die haerte zerstoeren koennte, so sagt man. Was dran ist weis ich aber nicht.

ich denke eher nichts,da das härten und abkühlen bei höheren temperaturen geschieht..so ein messer wird dann von glühend auf kalt geschreckt um eine härte zu haben..meist anschliessend nochmal im ofen bei 80 grad gelagert(über mehrere stunden)damit sich die moleküle ordnen...
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: urza am 22. Februar 2009, 21:33:51
jo, aber ein Messer das bei ~200° ist, verliert definitiv seine haerte, ohne das es Glueht.
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: henning am 22. Februar 2009, 21:34:14
ZitatAnders sieht es bei den Pilzen aus, da würde ich eine gewisse Vorsicht für angebracht halten. Hier würde aber abkochen oder desinfizieren genügen. Bitte die Einwirkzeit beachten. Am einfachsten ist Alkohol 70-80%.

Stimmt. In früheren Zeiten grassierte, neben anderen Hautkrankheiten, auch die sogenannte Bartflechte, die man sich bevorzugt beim Barbier holte. Am ehesten bei denen, die von Haus zu Haus zogen und entsprechende Hygiene walten ließen, oder eben gerade nicht. Aus diesem Grund kamen irgendwann die ersten Hygienevorschriften für Frisöre/Barbiere heraus, die leider als Gängelung betrachtet und daher weniger als gewünscht beachtet wurden. Messer hatten in einer Sodalösung (!!!) desinfiziert zu werden und wer es sich leisten konnte hatte ein Abonnement beim Frisör/Barbier, was eine jährliche Vorrauszahlung für Rasuren bedeutete und in der Regel einen eigenen Tiegel, Seife und Pinsel. Namentlich oder nummeriert gekennzeichnet und in einem Fach abgelegt. Gerade erst nachgelesen im Buch: Bart ab - zur Geschichte der Selbstrasur. Die Gillette - Klingen haben durch das extreme Fördern der Selbstrasur hier einen gehörigen, wenn auch erst einmal nicht beabsichtigten, Beitrag zur Volksgesundheit geleistet. Lezter Anstoß war dann der erste Weltkrieg, in dem es sehr ratsam war ein glatt rasiertes Gesicht zu haben, damit die Gasmaske richtig dicht abschloß. Denn die Soldaten behielten auch nach dem Krieg die Selbstrasur bei und kamen so nicht in die unhygienischen Verhältnisse beim Barbier.

Ciao
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: Guilty am 22. Februar 2009, 21:37:12
Wie gut das Metal eine glatte Oberfläche hat die sich leicht reinigen lässt und wo Keime nicht groß Unterschlupf finden können.
Siehe zb OP Besteck.Habe zwar keine Ahnung wie genau es gereinigt wird aber nur einmal verwendet wird es bestimmt nicht.Hat man eine alte Klinge zum Aufarbeiten da wird sie poliert und gereinigt.Mache mir da keine großen Gedanken das da noch was übrig bleibt,
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: srge01 am 22. Februar 2009, 21:37:46
Zitat von: urza am 22. Februar 2009, 21:33:51
jo, aber ein Messer das bei ~200° ist, verliert definitiv seine haerte, ohne das es Glueht.

das mag sein..aber bei 200 grad desinfiziert ja auch kein sterilisator:-)
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: kriklkrakl am 22. Februar 2009, 21:51:40
Doch, mit Dampf wirds auch 200 Grad heiss
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: srge01 am 22. Februar 2009, 21:53:12
Zitat von: kriklkrakl am 22. Februar 2009, 21:51:40
Doch, mit Dampf wirds auch 200 Grad heiss
ja ja schon gut,ich sag ja nix mehr... :-)
aber normalerweise geht man ja auch nicht mit dem dampfstrahler ans messer:-)
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: beeblebrox am 22. Februar 2009, 22:00:25
OP-Besteck wander meistens in einen Autoklaven und wird dort mit heißem Dampf thermisch sterilisiert. Die Standardtemperatur liegt bei 121°, IIRC. Allerdings spielt das für Skalpelle meist keine Rolle, die zum Schneiden verwendeten sind Einmalartikel und werden entsorgt. Es gibt auch Skalpelle die nur zum Freipräparieren verwendet werden, die sind aber meist stumpf. Es gibt Autoklaven, die über 500° erreichen, die sind aber selten. Dazu gibts auch die Gassterilisation, aber da weiß ich nichts drüber.

Zum Rasiermesser: Alkohol tuts völlig. Kochendes Wasser auch, aber ich weiß nicht was das mit dem dünnen Stahl anstellt.
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: Guilty am 22. Februar 2009, 22:05:46
@beeblebrox

Wie lange wäre es denn nötig den Stahl zu erhitzen (reicht ein kurzes eintauchen?)und etweilige Keime abzutöten?(Auch das im sterilisieren im Autoklaven)
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: Nikita am 22. Februar 2009, 22:15:07
Mhm, mit Abkühlungszeit war das bei uns immer in etwa eine Stunde im Steri (Autoklav).
Wenn du nur die Klinge abkochen würdest...mhm besser ist dann doch ein Desinfektionsspray.
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: beeblebrox am 22. Februar 2009, 22:17:18
Da bin ich ehrlich gesagt überfragt. Ich weiß nur noch, dass ein Autoklav solange "heizt", bis die kälteste Stelle im System 100° erreicht hat.

Bei einem Messer? Ein, zwei Minuten höchstens. Vorausgesetzt natürlich es ist "blank", also ohne Roststellen oder so. Dann würde ich die doppelte Zeit veranschlagen. Aber wie gesagt: Ich weiß nicht, ob das gut für das Messer ist - ich meine das das keine Probleme macht, aber ich will dann am Ende nicht schuld sein ...

Edit: Nikita hat recht, ich meine mich auch an ne Stunde erinnern zu können. Ich garantiere aber nix.
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: kriklkrakl am 22. Februar 2009, 22:17:49
Im www hatte ich mal als "Tip" gelesen, Rasierklingen würden besser durch kochendes Wasser, hab das aber nicht überprüft (man kanns ja auch übertreiben ^^)
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: Guilty am 22. Februar 2009, 22:20:18
Denke das es definitiv zu lange wäre und der Klinge schaden würde.Dann noch eine Frage.Wie lange halten sich Keime denn überhaubt.Der Stahl dürfte doch eigentlich über einen längeren Zeitraum keinen großen Nährboden bieten,oder doch?
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: beeblebrox am 22. Februar 2009, 22:37:47
Naja, Bakterien und Viren sind eigentlich kaum ein Thema. Pilze allerdings brauchen keinen Nährboden per se, die ernähren sich ja anders. Die wachsen auch auf Hauswänden. Ich bin aber kein Mikrobiologe ;)

Das einfachste dürfte wohl ein Desinfektionsspray sein. Gibts in der Apotheke, aber bitte ungefärbtes nehmen. Die Flecken, die gefärbtes Kodan produziert sind SEHR hartnäckig. Ich spreche aus Erfahrung ...
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: olddj am 22. Februar 2009, 23:41:49
Ja ich hab mir damals das Rasiermesserfieber geholt, ganz furchtbar! ;)
Ne also ich benutze in letzter Zeit zum desinfizieren von gebr. Messern oder Hobeln Octenisept, ist zwar eigentlich zum Wunden desinfizieren, aber dafür wirds ja auch gehen.
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: Nikita am 23. Februar 2009, 07:51:39
Bei Rossmann gibt es eine sehr günstige Flächendesinfektion in einer kleinen Pumpsprayflasche...kostet um die 2,-€.
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: Gillette am 23. Februar 2009, 07:51:59
Ihr müßt nach einer Grundreinigung ein Desinfektionsmittel für die Flächendesinfektion benutzen und nach Vorschrift (Etikett oder Packungsbeilage) anwenden. Ein Beispiel dürfte hier das bekannte Sagrotan sein. Achtung, wie sich ein Desinfektionsmittel auf das Griffmaterial auswirkt, ist nicht bekannt!!!!! Die Grundreinigung ist erforderlich, damit sich unter Schmutzhäufchen und Ölen/Fetten keine Mikroorganismen verstecken können.

Bei einem hinlänglich gut erhaltenen Messer (ohne Rostnarben) dürfte bereits der Schleifvorgang die Keimzahlen stark vermindern. Durch das Schleifen entfernt man einen Teil der Oberfläche, zusammen mit den Mikroorganismen.

Meine Rasierer werden zuallererst mit Stahlfix abgebürstet, dann koche ich sie einige Minuten in Sodalösung, danch werden sie in Sagrotan eingelegt und ggf. noch mal mit einer Nagelbürste und heißem Wasser gereinigt. Wenn die Oberfläche dann noch einige Stunden trocken ist, sollten auf den glatten, gereinigten Oberflächen eigentlich keine Mikroorganismen vorhanden sein. Nach der ersten Benutzung sind dann meist meine Keime darauf, aber wir vertragen uns gut  ;D ;D ;D

Noch so ´ne idee: Möglich ist sicherlich auch die Benutzung einer Kaltsterilisation, wie sie z.B. für Babyflaschen verwendet wird. Ist sicherlich schonender für das Material, aber trotzdem, Achtung Griff!
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: Nikita am 23. Februar 2009, 07:58:29
Meine steht neben dem teuren Sagrotan.... ;D
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: Gillette am 23. Februar 2009, 08:23:37
Mir war halt nur Sagrotan eingefallen :D :D :D. Wichtig ist nicht die Marke :D, sondern die Einhaltung der Einwirkzeit bei vorgegebener Konzentration und dass das Ding eben sauber in die Steri-Lösung eingelegt wird.

Achtung, es folgt eine meiner gefürchteten Kurzabhandlungen:

Das Sicherste ist die Dampf-Sterilisation bei 121 °C, wobei diese Temperatur für 20 Minuten gehalten werden muß. Höhere Temperatur = kürzere Zeit, niedrigere Temperatur = längere Zeit. Wenn ich mich recht erinnere, senkt dies die Keimzahl um ca. 6 Zehnerpotenzen. Da gibt es sogar eine Formel für die Berechnung der Zeit in Abhängigkeit von der Temperatur, die ich Euch aber nur auf Anfrage raussuche  o) o) o)... Geeignet für ein Ganzmetall-Messer oder -Hobel ist ein Schnellkochtopf, allerdings schafft der nur ca. 105 °C, dann liegt die Sterilisationzeit so bei ca. 50 Minuten.
Für empfindliche Teile (Kunststoffe) geht auch Gas oder Gammastrahlung. Dies aber nur im industriellen Maßstab.

Egal was verwendet wird, das wirksame Agens muß an jedem Punkt der Oberfläche wirken können, also Vorsicht bei engen Spalten, unter dem Griffmaterial usw.

Bevor Ihr Euch verrückt macht, Ihr fahrt sicher Bus, Straßenbahn, Zug oder U-Bahn? Die Oberflächen der Haltegriffe und Türklinken werden von vielen Menschen mit unterschiedlichem Hygienebewußtsein angefaßt....und jeder hat mal einen kleine Riß oder Schnitt an der Hand und wer ist bisher davon krank geworden? Eben!

Also, Respekt, aber keine Angst. :)
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: El Topo am 23. Februar 2009, 08:40:09
Ich habe neulich, günstig einen uralten Gillette Zahnkammhobel aus der US-Bucht erstehen können. Das Teil war ziemlich dreckig.

Ich habe es erst "mechnaisch" durch Bürste, Schleifpapier und Scheuerpulver geriningt.

Danach hab ich es desinfiziert. Dazu habe ich ein Mittel aus dem Krankenhaus genommen. Es "Spitacid", damit reiben sich Chirurgen vor
der OP hände und Unterarm ein. Schätz das macht nach spät. 3 Minuten jedem Erreger den Garaus. Ich weiß allerdings nicht, ob man das
in der Apotheke o.Ä. kaufen kann.
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: beeblebrox am 23. Februar 2009, 08:41:57
Kann man. Ob Kodan, Sterillium oder Spitacid ist relativ egal. Sagrotan ist meiner Meinung nach von der Leistung her etwas unter den genannten anzusiedeln, riecht dafür aber besser. ;D
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: Nikita am 23. Februar 2009, 08:46:15
Mein Mann vom Amt sagt immer. Frau Nitsche,...Papier ist geduldig....machen sie sich nicht verrückt mit der Sauberkeit... Die Ausführungen wurden auch für Menschen mit niedriger Schmerzgrenze geschrieben. Stellen sie sich einen Schlachter (ich hab nix gegen Schlachter ;) ) vor, der sich nach dem Toilettengang am behaarten Hintern kratzt und sich nicht die Hände wäscht.   Waaaarrrrr wie grausig!
Den Spruch erzählt er jedesmal. Ich könnte immer umfallen... ;D
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: kretzsche am 23. Februar 2009, 08:51:36
Viel Schlimmer, stellt Euch die Zeit vor, als keiner wußte, das es Keime, Pilze usw. gibt  >D Die Menschheit war Jahrtausende in Gefahr und Keinen hats intressiert ;D

Uwe
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: Gillette am 23. Februar 2009, 08:53:20
Vorsicht Leute, Sagrotan ist ein Flächendesinfektionsmittel, Spitacid und Kollegen sind Hautdesinfektionsmittel...
Die wirken natürlich überall, aber i.A. sind Flächendesinfektionsmittel einen Tick schärfer, da sie keine >>haustschonenden<< Eigenschaften aufweisen müssen.
Das Nähere regelt die Gebrauchsanweisung  ;D, die Wirkungen können auf verschiedenen Gruppen von Mikroorganismen unterschiedlich sein.
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: Gillette am 23. Februar 2009, 08:56:12
Zitat von: Nikita am 23. Februar 2009, 08:46:15
Mein Mann vom Amt sagt immer. Frau Nitsche,...Papier ist geduldig....machen sie sich nicht verrückt mit der Sauberkeit... Die Ausführungen wurden auch für Menschen mit niedriger Schmerzgrenze geschrieben. Stellen sie sich einen Schlachter (ich hab nix gegen Schlachter ;) ) vor, der sich nach dem Toilettengang am behaarten Hintern kratzt und sich nicht die Hände wäscht.   Waaaarrrrr wie grausig!
Den Spruch erzählt er jedesmal. Ich könnte immer umfallen... ;D


Ich habe früher in der Sandkiste den Spielsand mit dem Löffel in den Mund geschoben....Frau Gillette erzählt von Grundschülern, die vor dem Toilettengang das Pausenbrot im Klo auf den Boden!!! legen, nach vollendetem Geschäft wieder aufheben und munter weiteressen. Bisher fehlt keiner von den Zwergen, die stecken so was locker weg (zu Berge stehende Haare wieder runterbürste...)

;D ;D ;D
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: Nikita am 23. Februar 2009, 09:08:06
Pffffffff, sehr lecker!

Übertrieben Sauberkeit im Wohnberreich finde ich sehr fehl am Platz. Man braucht kein antibakterielles Waschmittel, kein selbiges Spülmittel und ich desinfiziere auch nicht meine Toilette ( Es sei denn es grasiert die Ruhr  ;D) und die Hunde dürfen auch mit in´s Bett. So werden wir ja alle nur hypersensitiv! Dreck reinigt den Magen und dieser Spruch ist Gold wert.
OK, gut...in meinem Arbeitsumfeld seh ich das auch sehr streng, aber da gehört es hin. ;)
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: Frank83 am 23. Februar 2009, 09:10:04
Ich sag immer, 7 Pfund Dreck braucht der Mensch (im Jahr).
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: Gillette am 23. Februar 2009, 09:12:58
Zitat von: Nikita am 23. Februar 2009, 09:08:06
Pffffffff, sehr lecker!

Übertrieben Sauberkeit im Wohnberreich finde ich sehr fehl am Platz. Man braucht kein antibakterielles Waschmittel, kein selbiges Spülmittel und ich desinfiziere auch nicht meine Toilette ( Es sei denn es grasiert die Ruhr  ;D) und die Hunde dürfen auch mit in´s Bett. So werden wir ja alle nur hypersensitiv! Dreck reinigt den Magen und dieser Spruch ist Gold wert.
OK, gut...in meinem Arbeitsumfeld seh ich das auch sehr streng, aber da gehört es hin. ;)

Richtig! Du kriegst dann zwar keine Infektionskrankheiten, aber Allergien von den ganzen Desinfektionsmitteln  ;D ;D ;D Als mein Kätzchen noch lebte, lag die auch immer im Bett. Ich hatte eh keine Chance, die da rauszukriegen....und alle Bakterienstämme waren Allgemeinbesitz!
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: beeblebrox am 23. Februar 2009, 09:20:47
"Kinder müssen auch mal Dreck fressen" - alte Weisheit, trifft immernoch zu. Wenn Kinder ständig von allem fern gehalten werden sucht sich das Immunsystem unter Umständen eine Nebenbeschäftigung, das nennt man dann Allergie.
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: Guilty am 23. Februar 2009, 09:26:15
Eben deshalb ist man heute wohl gegen viele Sachen resistent.Also war die gute Handvoll Sand die ich in der Kindheit des öfteren verspeist habe eine Sinnvolle Idee  ;D
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: Gillette am 23. Februar 2009, 09:34:16
Zitat von: Guilty am 23. Februar 2009, 09:26:15
Eben deshalb ist man heute wohl gegen viele Sachen resistent.Also war die gute Handvoll Sand die ich in der Kindheit des öfteren verspeist habe eine Sinnvolle Idee  ;D
Nur wenn die Nachbarskatze vorher da war..... ;D ;D ;D. Ich glaube auch, dass in der Kindheit vieles festgelegt wird und Spielsand ist eine gute Impfung  ;D ;D ;D
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: Guilty am 23. Februar 2009, 09:39:23
Zitat von: Gillette am 23. Februar 2009, 09:34:16
Zitat von: Guilty am 23. Februar 2009, 09:26:15
Eben deshalb ist man heute wohl gegen viele Sachen resistent.Also war die gute Handvoll Sand die ich in der Kindheit des öfteren verspeist habe eine Sinnvolle Idee  ;D
Nur wenn die Nachbarskatze vorher da war..... ;D ;D ;D.

Ach egal ,immer hinein damit. ;)
Jetzt fällt mir wieder ein das eine Spielfreundin von früher gerne als Snack für zwischen durch den ein oder anderen Frolic Happen eingeworfen hat.Ich für meinen Teil habe aber davon abgesehen  8) ;D
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: Honka am 23. Februar 2009, 11:30:24
Das ist ein sehr gefährliches Thema - gerade für Benutzer von Systemies.

Wenn sie nur einmal ein fremdes Messer benutzen, kann es passieren, daß sie sich mit dem saugefährlichen Rasurvirus infizieren - hier, in diesem speziellen Fall mit dem besonders renitenten Messerrasurvirus.

Ich habe das schon oft beobachtet und kann euch sagen: Es endet häufig ruinös.  ;D
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: Guilty am 23. Februar 2009, 11:34:11
Du bist das beste Beispiel dafür  >D :P ;)
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: srge01 am 23. Februar 2009, 11:45:10
Zitat von: Honka am 23. Februar 2009, 11:30:24
Das ist ein sehr gefährliches Thema - gerade für Benutzer von Systemies.

Wenn sie nur einmal ein fremdes Messer benutzen, kann es passieren, daß sie sich mit dem saugefährlichen Rasurvirus infizieren - hier, in diesem speziellen Fall mit dem besonders renitenten Messerrasurvirus.

Ich habe das schon oft beobachtet und kann euch sagen: Es endet häufig ruinös.  ;D
deshalb hab ich ja auch gefragt...ich denke nämlich,dass ich mich mit dem selbigen virus angesteckt habe...was lässt sich denn dagegen tun?antibiotika,exorzissmus,adernlassen?
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: Gillette am 23. Februar 2009, 11:47:36
ein anderer Planet oder eine religion mit bartzwang ;D ;D ;D
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: kretzsche am 23. Februar 2009, 11:48:30
Abgabe aller Messer und Barschaften bei mir ;) Hilft eher mir als Dir, aber egal....

Uwe ;)
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: Gesichtsschnitzer am 23. Februar 2009, 11:50:12
Also ein erster wichtiger Schritt wäre die Mitgliedschaft in diesem Forum zu kündigen  ;) Eigentlich denkt man ja, man hat nun alles Tolle, da kommt dann gleich wieder einer um die Ecke mit einem neuen Thema: die Klinge ABC ist suuuuper, die Seife XYZ muss man als Nassrasierer mal probiert haben, ohne Pinsel 123 geht es sowieso nicht usw. Schon macht sich die Neugierde breit. Sie nagt in Dir, jeden Tag kanbbert sie ein Stückchen Deiner Vernunft weg, bis Du schließlich ohne Schutz dastehst und schon wieder eine Bestsellung aufgibst, obwohl das Budget es eigentlich nicht hergibt.

Ein wichtiger Schritt von einer "Sucht" loszukommen ist immer, das Umfeld zu ändern...  ;) aber wer will das in diesem Fall wirklich?  ;D
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: kw am 23. Februar 2009, 12:33:04
Basti, du hast das Unergründliche so gelassen ausgesprochen. ;D
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: Indian am 05. April 2009, 23:23:16
Das Thema wurde vor einiger Zeit auch mal im Nassrasur-Forum diskutiert. Dort wurde es allerdings nicht so locker gesehen und teilweise Panik verbreitet. Hauptargument war dort, dass man sich mit dem Messer natürlich auch mal schneiden kann oder es Mikroverletzungen gibt. Eine Ansteckungsgefahr sei da natürlich höher als bei der Begegnung im Alltag. Nicht ganz von der Hand zu weisen.
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: kriklkrakl am 05. April 2009, 23:56:30
Kommende Woche /morgen gibts nen Dampf-Sterilisator bei Plus:
500 Watt, 3h Laufzeit, 25€

für Knochen- und Holzhefte ist das wahrscheinlich zu heftig, aber wenns gegen die Panik hilft, ^^
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: urza am 05. April 2009, 23:57:10
Zitat von: Indian am 05. April 2009, 23:23:16
Mikroverletzungen

Oja vorallem dieses Wort errinert mich an die Diskusionen im NRF.
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: moviemaniac am 06. April 2009, 00:14:14
Ich gebe meine Meinung mit einem typisch innviertlerischen Ausspruch kund: "Scheiß da nix, dann feit da nix" ;D
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: Gesichtsschnitzer am 06. April 2009, 08:11:34
Interessanterweise war die Übertragung der Bartflechte und anderer Hautkrankheiten durch die Messerrasur beim Barbier mit ein Grund, warum sich die Rasierhobel durchgesetzt haben. Damals ist man halt zum Frisör gegangen um sich rasieren zu lassen. Die Hygienevorschriften und wohl auch das Wissen waren damals noch nicht so ausgeprägt, bzw umstritten. Von einer Desinfektion der Messer kann nicht die Rede sein! Da wurde dann der nächste mit dem gleichen Messer rasiert.
Aber ich denke da ist schon ein riesen Unterschied, ob ich mich mit einem Messer rasiere, dass vor 10 Minuten jemand anderem durch´s Gesicht geezogen wurde, oder ob es seit 40 Jahren ungenutzt auf dem Dachboden lag....
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: Honka am 06. April 2009, 10:23:05
Zitat von: Frank83 am 23. Februar 2009, 09:10:04
Ich sag immer, 7 Pfund Dreck braucht der Mensch (im Jahr).

wie meine Hausärztin:

Jeder Mensch braucht eine Schaufel Dreck pro Jahr.  ;D
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: NegatroN am 06. April 2009, 15:55:14
Zitat von: Indian am 05. April 2009, 23:23:16
Das Thema wurde vor einiger Zeit auch mal im Nassrasur-Forum diskutiert. Dort wurde es allerdings nicht so locker gesehen und teilweise Panik verbreitet. Hauptargument war dort, dass man sich mit dem Messer natürlich auch mal schneiden kann oder es Mikroverletzungen gibt. Eine Ansteckungsgefahr sei da natürlich höher als bei der Begegnung im Alltag. Nicht ganz von der Hand zu weisen.

Für mich fällt das (wie vieles in den letzten Jahren) in den Bereich Hygieneparanoia. Ganz ehrlich, die Welt ist einfach nicht steril. Wir kommen im Alltag zu jeder Sekunde in Kontakt mit einer Vielzahl von Keimen und Erregern. Das ist ganz normal und ein gesunder Mensch kommt damit auch in 99% der Fälle problemlos klar, sofern er sich an ganz normale Hygiene hält. Also sich und seine Umwelt normal sauber hält. Das muss nicht alles steril und keimfrei sein. Ich halte das sogar oft für ziemlich kontraproduktiv, weil dadurch ein künstlicher und eben nicht normaler Zustand geschaffen wird, mit dem der Körper letztlich nicht weniger, sondern mehr Probleme hat.

Konkret in diesem Fall: Ich sehe keinen Grund, warum bei meinem Messer, dass außer mir niemand verwendet, eine Reinigung notwendig sein sollte, die über Abspülen und gelegentliches Einölen hinausgeht.
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: Honka am 06. April 2009, 16:13:54
Zitat von: NegatroN am 06. April 2009, 15:55:14
Eine Ansteckungsgefahr sei da natürlich höher als bei der Begegnung im Alltag. Nicht ganz von der Hand zu weisen.

Für mich fällt das (wie vieles in den letzten Jahren) in den Bereich Hygieneparanoia.

Ich halte das sogar oft für ziemlich kontraproduktiv, weil dadurch ein künstlicher und eben nicht normaler Zustand geschaffen wird, mit dem der Körper letztlich nicht weniger, sondern mehr Probleme hat.

Konkret in diesem Fall: Ich sehe keinen Grund, warum bei meinem Messer, dass außer mir niemand verwendet, eine Reinigung notwendig sein sollte, die über Abspülen und gelegentliches Einölen hinausgeht.
[/quote]

Genau so sehe ich das auch: Womit soll ich mich denn infizieren, wenn ich das Messer alleine benutze?

Abgesehen davon meine ich, daß die Zahl der Allergiker erst seit Einführung von Sagrotan steil zugenommen hat.
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: kriklkrakl am 06. April 2009, 16:18:21
Ich glaub, es geht um die Grundreinigung gekaufter benutzter Rasierwerkzeuge.

evtl. lauern da noch unheimliche Bakt. und Viren in den Ecken & Poren 
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: NegatroN am 06. April 2009, 16:31:13
Zitat von: kriklkrakl am 06. April 2009, 16:18:21
Ich glaub, es geht um die Grundreinigung gekaufter benutzter Rasierwerkzeuge.

evtl. lauern da noch unheimliche Bakt. und Viren in den Ecken & Poren 

Aber auch da würde ich mal davon ausgehen, dass gerade ein Messer nicht unbedingt der geeignete Lebensraum für Erreger ist.
Wir fassen täglich zig Dinge an, die andere in der Hand hatten (oder direkt andere Menschen) und die voller verschiedenster Bakterien, Erreger und Keime sind. Die meisten von uns fassen sich auch (meist unbewusst) öfters mal ins Gesicht, kratzen sich vielleicht auch mal, usw.
Das alles tun wir, ohne groß drüber nachzudenken und ohne dass wir andauernd Opfer irgendwelcher Infektionen wären. Wir sind doch nicht bei Monk und sprühen unsere Umwelt vor jeder Berührung mit Desinfektionsmittel ab.

Ich denke, ein bisschen muss man da einfach die Kirche im Dorf lassen. Die Wahrscheinlichkeit, ein Messer von jemandem zu erhalten, der eine fiese Krankheit hat, das Messer nicht richtig gereinigt hat und es sich bei den Erregern obendrein auch noch um welche handelt, die nicht nur auf einer glatten Metalloberfläche überleben, sondern mich auch noch beim Rasieren infizieren können, halte ich doch für so gering, dass ich mir da keine großen Gedanken drum mache. Ich bin mir sehr sicher, dass das morgendliche Aufstehen an sich schon deutlich gefährlicher ist.  ;)
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: urza am 06. April 2009, 16:32:12
Zitat von: kriklkrakl am 06. April 2009, 16:18:21
Ich glaub, es geht um[...]
Ich glaube es geht um ein Thema das schon abgeschlossen wurde, dann aber neu aufgerollt und anderst (falsch) Versanden wurde, und nun hat zu dem neuen(anderen) Thema jeder eine neue (?andere?) Meinung die man noch einmal kund tun kann.

Wie man bei Sportarten wo man im Kreis faehrt oder laeuft die Motivation aufrecht haelt, habe ich noch nie verstanden.
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: kriklkrakl am 06. April 2009, 17:27:07
Es muss ja nicht logisch sein - die meisten Ängste sind unlogisch und irrational,
aber wenns den Betroffenen mit Flächendesinfektionsspray und Dampfdesinfektion wieder besser geht,
ist es doch auch ein "Therapieerfolg" dh:

Zigaretten, Alkohol, oder Übergewicht sind die gefährlichsten Lebenszeitverkürzer:
trotzdem haben die Leutz selten Angst vor einer Currywurst mit Pommes,
hinterher ne Marlboro und ne Flasch Bier   ;D

Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: Senser am 06. April 2009, 17:40:12
Was die gebrauchten Messer betrifft:
meine Arbeit beginnt immer mit der intensiven Reinigung zwischen den Schalen. Zuweilen muß ich soger zu Schleifpapier greifen, um den Grind zu entfernen. Besonders die Klinge, die im Bereich des Befestigungspins immer besonders  verschmutzt bis verrostet ist macht da sehr viel Arbeit. Auf der Klinge selbst lebt nach einer Diskussion mit meinem Dremel oder dem Polierfilz nichts mehr. Die Schneide wird ja sogar abgetragen.
Leider macht das nicht jeder Kollege so. Ein Messer, welches ich neulich hier erstanden hatte, war an den beschriebenen Stellen noch genauso "versifft" wie die Messer, die aus der Bucht kommen. Und deshalb konnte ich auch die Frage des Verkäufers nach der Rasur mit dem Teil nicht beantworten. Das Messer muß erst die oben beschrtiebene Prozedur durchlaufen und danach ist es sicherlich nicht mehr rasurfertig, denn die empfindliche Schneide nimmt dabei bestimmt Schaden.
Ansonsten: 95 % meiner Rasiermesser sind alte bzw. gebrauchte Messer. Ich bin immer noch kerngesund :D
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: Indian am 06. April 2009, 17:48:58
ZitatIch bin immer noch kerngesund Lächelnd

... bis auf besagten Virus. Haftet der auch an Messern?
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: NegatroN am 06. April 2009, 17:49:38
Zitat von: urza am 06. April 2009, 16:32:12
Zitat von: kriklkrakl am 06. April 2009, 16:18:21
Ich glaub, es geht um[...]
Ich glaube es geht um ein Thema das schon abgeschlossen wurde, dann aber neu aufgerollt und anderst (falsch) Versanden wurde, und nun hat zu dem neuen(anderen) Thema jeder eine neue (?andere?) Meinung die man noch einmal kund tun kann.

Wie man bei Sportarten wo man im Kreis faehrt oder laeuft die Motivation aufrecht haelt, habe ich noch nie verstanden.

Aber wenigstens haben wir dich, der du uns unser albernes Verhalten durch rasiermesserscharfe Analysen aufzeigst und uns dadurch den Kosmetikspiegel vorhältst.   ;)
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: kriklkrakl am 06. April 2009, 18:13:38
Früher waren die Hygiene-Belehrungen unterhaltsamer, da können wir eh nicht mithalten:

http://www.dailymotion.com/video/xbdk4_karius-und-baktus
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: Senser am 06. April 2009, 18:21:57
Zitat von: Indian am 06. April 2009, 17:48:58
ZitatIch bin immer noch kerngesund Lächelnd

... bis auf besagten Virus. Haftet der auch an Messern?
Ich meinte natürlich körperlich ;D
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: bartmann am 08. April 2009, 12:14:01
Zitat von: kriklkrakl am 06. April 2009, 18:13:38
Früher waren die Hygiene-Belehrungen unterhaltsamer, da können wir eh nicht mithalten:

http://www.dailymotion.com/video/xbdk4_karius-und-baktus

Super - lustig.

Bei gebrauchten Messern finde ich mehr die Schaleninnenseiten unter Hygienegesichtspunkten problematisch. Einige Minuten in heißes Essigwasser eingelegt, und mit einer Zahnbürste gründlich ausgeputzt, sollte zur "Dekontermination eigentlich ausreichen.
Die Messernassrasur ist imho die hygienischste Form unter den Nassrasurarten.
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: Martin L am 30. Juni 2010, 10:40:07
Also ich nutze hier Händedesinfektionsmittel Skinman clear. Wirkstoff 1-Propanol, Wirksam gegen Bakterien (inkl TB) und Pilze. Begrenzt viruzid und wirksam gegen Rotaviren.

Hilft also sogar, wenn sich der Vorbesitzer mit Durchfall am Popo rasiert hat  :o  :-\

Grüße
Martin
Titel: Re: messer als krakheitsüberträger
Beitrag von: eTom am 30. Juni 2010, 10:53:39
oder ein Beerdigungsinstitut seine Messer in die Bucht schmeißt.
Titel: Re: Messer als Krankheitsüberträger
Beitrag von: G-H-L am 09. Juli 2010, 18:30:01
Auch ein Bad im Ultraschallreiniger soll alle Bakterien abtöten. Man kann die Klinge in kochendes Wasser halten, mit Alkohol abwischen, oder auch mit Sagrotan und dergleichen behandeln.
Man sollte dies aber nicht übertreiben. Wir leben nun mal nicht in einer keimfreien Welt, und selbst auf unserer Haut tummeln sich unzählige Bakterien und Keime. Wenn man sich also verletzt, dann muß man die Verletzung desinfizieren aber nicht das Messer.

Allerdings gegen den RMS-Virurs (RasiermesserSammelVirus) gibt es nach wie vor kein Heilmittel.  :o

Gruß
Gerhard
Titel: Re: Messer als Krankheitsüberträger
Beitrag von: Indian am 10. Juli 2010, 11:24:45
ZitatAllerdings gegen den RMS-Virurs (RasiermesserSammelVirus) gibt es nach wie vor kein Heilmittel.

Der ist schwierig zu bekämpfen. Es git aber einen Ansatz. Auslöser ist zwar schöngeistiges Denken, am Leben gehalten wird er aber durch einen stetigen Fluss an finanziellen Mitteln. Hier kann eine Trockenlegung evtl. helfen. Dürfte angesichs von Banken, spendewilligen Omas und anderen Helfern und Arbeitgebern nicht einfach sein.

Titel: Re: Messer als Krankheitsüberträger
Beitrag von: Rigeback am 26. August 2010, 23:12:20
@ eTom was macht man denn in einem Beerdigungsinstitut  mit einem Rasiermesser? Nichts soweit ich das weiß, ich habe dort mal gearbeitet. Auch bei Sektionen werden RM nicht benutzt,war gelegentlich ebenfalls dort anwesend . In heutiger Zeit jedenfalls nicht.  Von Früher weiß ich das leider  nicht,wäre aber denkbar das man die Herren mit einem Messer noch mal rasiert hat. Ein Leichengift in dem Sinne gibt es ja eigentlich nicht,man sollte halt nur nicht mit den Körperflüssigkeiten eines Leichnams, aus alle seinen Öffnungen des Körpers nicht in Berührung kommen,bzw ohne Schutzhandschuhe arbeiten. Bekommt man etwas von solchen Flüssigkeiten in eine Wunde oder auf Schleimhäute,könnte es dann davon eine deftige Blutvergiftung, Sepsis geben. Es gab auch Fälle wo die Frau ihrem verstorbenen Mann nach dem Besuch in der LH zum abschied noch ein Küsschen auf den Mund gab, ca. 4 Tage lang. Etwa 3-4 Wochen später leistete sie ihrem Mann Gesellschaft auf den Friedhof ! Gestorben an einer Sepsis ,sprich "Leichenvergiftung" im Pathologiebericht . E-Rasierer und die Einweg nimmt man heut zu Tage schon, um den einen oder anderen Herrn oder ältere Dame mit Bart etwas zu verschönern. Das wir uns da an den Messern infizieren könnten, unwarscheinlich,so lange hält sich das Bakterium nicht darauf, wenn das Messer von Anno 1850 oder füher ist. Nur sauber machen sollte man die Messer trotzdem immer gründlich,man weiß ja nicht was damit gemacht wurde ! Wenn alles Steril um uns wäre,würden wir auch sterben. Wir hätten dann keine Abwehr  gegen die harmlosesten Keime Bakterien,Pilze und Viren. Auch nicht so gut .
Titel: Re: Messer als Krankheitsüberträger
Beitrag von: eTom am 27. August 2010, 07:00:48
In diesem Einwurf im Juni ging es mir nicht darum, auf die Übertragung von Krankheiten hinzuweisen. Es gab zu dieser Zeit einen Film im Fernsehen, der eine Szene bot, wo in einem Beerdigungsinstitut ein Verstorbener mit Messer rasiert wurde.
Mir geht es um Fragen der Ästhetik und des "Sich-Wohlfühlens" bei der Messerrasur mit historischen Klingen.
Mir ist es halt lieber, ich rasiere mich mit Messern, die ich selbst vorher gründlichst gereinigt habe.
Titel: Re: Messer als Krankheitsüberträger
Beitrag von: Rigeback am 27. August 2010, 07:55:43
Hallo e Tom !
Bei mir ebenso,wie schon gesagt weiß man nicht was damit gemacht wurde . Selbst wenn da steht gereinigt und desinfiziert,reinige ich es selbst noch mal gründlich. Tja,Filme und die vielen "Schauermärchen" über Bestatter und Institute gibt es ja ne menge, nur stimmt das meist alles nicht.